die kapuzinerkresse als balkon- oder gartenpflanze
die kapuzinerkresse ist nicht winterhart und wird in der regel nur einjährig kultiviert. sie eignet sich auch zur bepflanzung von balkonkästen oder kübeln. dafür verwendet man am besten niedrig wachsende und nicht rankende sorten.

kapuzinerkresse infos
- standort: sonnig bis halbschattig
- boden: gleichmäßig feucht, humus/blumenerde
- düngen: flüssigdünger, stäbchen, halb konzentriert (zierpflanze), oragnischer gemüsedünger (nutzpflanze)
- vermehrung: samen
- winterhart: nein
die kapuzinerkresse im beet
die kapuzinerkresse eignet sich für sonnige bis halbschattige standorte. ideal ist ein humushaltiger, gleichmäßig feuchter aber nicht nasser boden. auch etwas sand wird vertragen. einen eher mageren boden kann man durch das einarbeiten von blumen- oder komposterde mit humus anreichern.
während der heißen wochen im sommer kann unter umständen tägliches gießen angesagt sein. denn bei trockenheit lässt sie sofort die blätter hängen.
wenn man vor dem pflanzen den boden mit etwas humus angereichert hat, dann muss man die kapuzinerkresse nicht düngen. ich verabreiche gelegentlich mal eine kanne teichwasser.
wird tropaeolum majus als gemüsepflanze genutzt, dann kann man dem gießwasser alle zwei wochen organischen gemüsedünger in der vom hersteller angegebenen konzentration beimischen.
um die blütezeit zu verlängern und das streuen der samen zu verhindern, sollte verblühtes regelmäßig entfernt werden.
die kapuzinerkresse im balkonkasten/kübel
für die kultur der kapuzinerkresse im balkonkasten oder kübel kann handelsübliche blumenerde verwendet werden. diese hält man gleichmäig feucht, aber nicht nass. da das substrat während der ganz heißen sommertage in den gefäßen schnell austrocknet, muss unter umständen zweimal täglich gegossen werden. gedüngt werden kann (muss aber nicht) ab der zwölften woche nach dem pflanzen mit halbkonzentiertem flüssigdünger (monatlich) oder stäbchen.

tropaeolum majus als schneckenschutz
der geruch von tropaeolum majus soll abschreckend auf schnecken und auch blattläuse wirken. aus diesem grund habe ich mal ein ganzes beet mit einer niedrig wachsenden sorte eingerahmt. fraßspuren konnte ich an den pflanzen zwar nicht entdecken, dafür dienten sie den schleimigen kriechern aber als unterschlupf. denn unter ihrem blätterdach war es schön schattig und der boden blieb lange feucht. ein idealer ausgangsort, um sich während der nacht über die anderen gemüsepflanzen herzumachen.
