Die Vermehrung mit Samen und Stecklingen

Diese Aussaatanleitung bezieht sich auf meine Erfahrungen mit T. majus, T. minus und T. peregrinum. Ob es auch bei anderen Arten so funktioniert, kann ich leider nicht sagen.

Samen, Aussaat

Die Aussaat der Kapuzinerkresse kann im Freiland erfolgen, aber erst, wenn nicht mehr mit Frost zu rechnen ist. Schneller gelangt man an blühfähige Pflanzen, wenn man sie ab Mitte März im Haus vorzieht. Wie das geht, möchte ich hier beschreiben.

Kapuzinerkresse Samen

Die Samen können, müssen aber nicht, vor der Aussaat für 8-12 Stunden in Wasser eingeweicht werden.

Als Substrat eignet sich handelsübliche Blumenerde. Die Saattiefe beträgt ungefähr einen Zentimeter. Bei temperaturen um 20 °C, zeigen sich die ersten Keimblätter bereits nach einer Woche.

Kapuzinerkresse Sämling

Der Standort für die Aufzucht darf sonnig und hell sein. Die Erde hält man gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Gedüngt werden muss in dieser Phase nicht.

Obwohl die Kapuzinerkresse nicht winterhart ist, können ihre Samen im Boden überdauern um im nächsten Frühjahr zu keimen. Wer das nicht möchte, sollte Verblühtes regelmäßig entfernen.

Stecklinge

Die Vermehrung durch Stecklinge ist ebenfalls möglich. Sie können sofort nach dem Schnitt eingetopft werden. Bei Temperaturen zwischen 20 und 25 °C zeigen sich die ersten Wurzeln nach einer Woche.

Kapuzinerkresse Steckling

Steckling von T. majus 6 Tage nach dem Schnitt.

Kapuzinerkresse-Infos: